Der Sicherheitseinbehalt setzt sich aus 5% des Umsatzes der letzten 180 Tage zusammen.
Manchmal scheint es, dass der Sicherheitseinbehalt zu einem Zeitpunkt höher zu sein scheint, als die 5%, denn der Sicherheitseinbehalt setzt sich nicht aus 5% des momentanen Kontostands zusammen, sondern aus dem Umsatz der letzten 180 Tagen.

Beispiel:
Du hast in den letzten 180 Tagen 4 Einzahlungen mit je 25€ auf deinem Treuhandkonto erhalten. Somit hast du einen Umsatz von 100€ generiert. Das heißt, du hast einen Sicherheitseinbehalt von 5€. Du lässt dir aber nun 50€ auszahlen und hast somit 50€ als Restbetrag auf deinem Treuhandkonto.
Somit scheint es in dem Moment, zum Zeitpunkt nach der Auszahlung, dass die 5€ Sicherheitseinbehalt eine Höhe von 10% haben, wenn auf dem Treuhandkonto 50€ nur sind. Allerdings wird der Sicherheitseinbehalt vom Umsatz der letzten 180 Tage berechnet und nicht vom Kontostand.

Wie wird der Sicherheitseinbehalt verbucht?

Der Sicherheitseinbehalt ist keine Ausgabe, wie eine Gebühr, sondern ein Teil bzw. der Restbetrag auf dem Treuhandkonto. Nach Ablauf der 180 Tage wird der Sicherheitseinbehalt automatisch als verfügbarer Betrag dargestellt, der ausgezahlt werden kann.

Nehmen wir das Beispiel von eben: die 5€ Sicherheitseinbehalt sind ein Teil von 50€ Restbetrag, nachdem Du dir die anderen 50€ ausgezahlt hast. Von den 50€ kannst du dir 45€ noch zusätzlich auszahlen und dann hast du 5€ als Restbetrag auf dem Konto, dieses ist der Sicherheitseinbehalt. Die 5€ Sicherheitseinbehalt kannst du dir nach Ablauf von 180 Tagen nach Eingang des Umsatzes auszahlen.

Wenn du hierzu oder weitere Fragen hast, kannst du gerne eine E-Mail an service@bookingkit.de schicken.

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